Akupunktur

Der Begriff Akupunktur leitet sich aus dem Lateinischen „acus“ = Spitze, Nadel oder Punkt ab und kann entsprechend als „Nadelpunktierung“ übersetzt werden. Akupunktur bezeichnet eine 5000 Jahre alte Heilmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) , die wie die Akupressur auf der Theorie der Energiezonen (Meridiane) und der am ganzen Körper verteilten Energiepunkte aufbaut. Diese Energiepunkte werden anders als bei der Akupressur nicht durch Druckmassage sondern durch feine, biegsame Nadeln aus Stahl, Silber oder Gold stimuliert und so der freie und ungehinderte Fluss der Lebensenergie Qi angeregt, was in der TCM als wichtige Voraussetzung für seelische und körperliche Gesundheit aufgefasst wird. Man unterscheidet „klassische Akupunktur“ und „Schmerzakupunktur“.

Akkupunktur erzielt gute Erfolge bei der Behandlung von Suchtkrankheiten sowie bei Beschwerden wie Migräne, Erkrankungen der Augen und Atemwege, Gelenks- und Rückenbeschwerden, Schlafstörungen etc.

Sowohl die Akupunktur als auch die Fußreflexzonen (-Massage/-Therapie) wird mit einer Anti-Schmerz-Wirkung in Zusammenhang gebracht, die dadurch zustande kommen soll, dass der durch die Behandlung ausgelöste Reiz andere Schmerzreize im Körper lindern kann.

Seit 1979 ist die Akupunktur als Therapiemethode von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt. Die Adaption der Akupunktur in der westlichen Welt führte zur Weiterentwicklung des Behandlungsinstrumentariums, sodass heute vielfach auch Laser- und Strom- Akupunktur zur Anwendung kommen.

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