Hamam

Unter Hamam versteht man ein orientalisches Bad, das auf eine seit dem 8. Jahrhundert bestehende Tradition aus Syrien, Jordanien und der Türkei zurückgeht. Kernstück eines Hamam ist der Bauchstein („Göbbek“), ein beheiztes, kniehohes Podest, auf das sich der Badegast zunächst legt, um sich zu wärmen.

Anschließend begibt man sich in den Ruheraum („Maslakh“), dann weiter in einen weiteren Raum, den „Sogukluk“, mit einer Temperatur von 30 bis 40 C, wo man sich mit einer Bürste massieren lassen kann. Erst die dritte Station stellt das eigentliche Dampfbad („Halvet“) mit einer Temperatur von 45 C dar. Die ersten vier Stufen des Haman garantieren einen kreislaufschonenden Temperaturanstieg.

Im Anschluss werden die durch den Dampf gelösten Hautschuppen durch den Haman-Meister („Tellak“) abgewaschen und man erhält eine Seifenmassage, Wassergüsse unterschiedlicher Temperatur. Die Prozedur regt Durchblutung und Stoffwechsel an.

Andrea

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Andrea ist Redakteurin mit Herz für Achtsamkeit, Ernährung und natürliche Schönheit. Als zertifizierte Gesundheitsberaterin und langjährige Texterin verbindet sie fundiertes Wissen mit einem feinen Gespür für die kleinen Dinge, die das Leben gesünder und schöner machen. Ob Detox-Tipps, Kräuterwissen oder Wellness-Trends – Andrea schreibt mit Leidenschaft über alles, was Körper und Seele gut tut. In ihren Artikeln möchte sie nicht belehren, sondern begleiten – ehrlich, inspirierend und immer mit einem Schuss Lebensfreude.

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