Römisches Bad / Römisch-Irisches Bad

Unter römisches Bad / Römisch-Irisches Bad versteht man eine Reihe von unterschiedlich warmen und feuchten Baderäumen, die im Alten Rom weit verbreitet war. Das römische Bad setzt sich traditionell aus folgenden Teilen zusammen:

  • Das Tepidarium (Warmbad, von lat. „tepidus“ = mild) ist ein lauwarmer, kreislaufschonender Raum und wird zwischen Kalt- und Heißbad als Regenerationsbad (Raumtemperatur zwischen 37 und 39° C) eingestuft. Der Aufenthalt wird in der Regel als entspannend empfunden und unterliegen keiner zwingenden zeitlichen Begrenzung.
  • Das Caldarium (Heißbad, von lat. calidus = heiß) ist eine Art Dampfbad. Das Caldarium zeichnet sich durch hohe Luftfeuchtigkeit (bis zu 100%) und einer Strahlungswärme zwischen 42 und 50° C aus, die gutes Schwitzen verursacht. Wie im Tepidarium wird die Wärme gleichmäßig von keramik- oder terrakottagefliesten Wänden, Bänken und Decke abgestrahlt. Die ideale Aufenthaltsdauer beträgt zwischen 30 und 40 Minuten.
  • Das Laconium gilt als Intensivraum. Bei einer gleichbleibenden Temperatur von ca. 55 bis 65° Celsius kommt der Körper spätestens nach 15 Minuten kräftig ins Schwitzen. Der Aufenthalt kann bis zu einer Stunde dauern.
  • Das Frigidarium (Kaltbad, von lat. frigidus = abkühlend) ist ein Kälteraum. Der Aufenthalt hier dient der Re-Vitalisierung nach längerem Verweilen in einem Raum mit Strahlungswärme.

Unter medizinischen Gesichtspunkten ist gerade der Wechsel von den warmen bis heißen Räumen in das kalte Klima gesundheitlich von Bedeutung. Hierzu kann auch eine kalte Dusche oder das Eintauchen in kaltes Wasser (Tauchbecken, Pool) erfolgen.

Andrea

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Andrea ist Redakteurin mit Herz für Achtsamkeit, Ernährung und natürliche Schönheit. Als zertifizierte Gesundheitsberaterin und langjährige Texterin verbindet sie fundiertes Wissen mit einem feinen Gespür für die kleinen Dinge, die das Leben gesünder und schöner machen. Ob Detox-Tipps, Kräuterwissen oder Wellness-Trends – Andrea schreibt mit Leidenschaft über alles, was Körper und Seele gut tut. In ihren Artikeln möchte sie nicht belehren, sondern begleiten – ehrlich, inspirierend und immer mit einem Schuss Lebensfreude.

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